Hexenturm

Der Hexenturm hieß früher „Wegtürmle“, im 19. Jh. auch „Bürgerturm“. Im Fachwerkstock befand sich von 1838 - 1880 ein Bürgerarrest. Hexenturm wird er vermutlich seit Anfang des 20. Jahrhunderts genannt, als in einer Abhandlung über die Möckmühler Hexenprozesse zu lesen war, dass 1655 eine als Hexe angeklagte Frau dort eingesperrt wurde.

Das für Verurteilte des Centgerichts eingerichtete 5 m tiefe Verlies war zugeschüttet und wurde 1981 von Mitarbeitern des Heimatkundlichen Arbeitskreises ausgeräumt. Dabei fand man Scherben von Krügen und eine franz. Münze von 1716 mit dem Abbild Ludwig XV., die heute im Heimatmuseum ausgestellt sind.

1999 wurde das Innere des Turms vom Heimatkundlichen Arbeitskreis renoviert und eine Märchenstube eingerichtet.

Am Samstag 21.7. ist der Hexenturm von 14-17 Uhr für Besucher geöffnet

 

 

Der Froschkönig –psychologisch gedeutet
Märchenlesung für Erwachsene

In Märchen steckt viel Weisheit und wir können viel aus ihnen lernen. Mit Verliebt-Sein und Liebe assoziieren die meisten Menschen Glückseligkeit. Märchen hingegen beginnen selten mit einem solchen Zustand des Glücks. Die Prinzessin und der Prinz finden sich meist erst nach opferreichen Wanderungen, auf denen sie harte Mutproben bestehen und viel Geduld, Ausdauer beweisen müssen.

Das Märchen vom Froschkönig zeigt uns, welche Entwicklungsschritte die Prinzessin und der Prinz bewältigen müssen, damit sie zu ihrer Beziehungs- und Liebesfähigkeit finden. Allerdings zum Preis des persönlichen Einsatzes und der zeigt sich in der goldenen Kugel.

Sonntag 21.07.2019, 14 Uhr und 16 Uhr im Hexenturm Möckmühl

Mit Angela Tatti, tiefenpsychologische fundierte Lebens-, Paar- und Erziehungsberaterin

Eintritt 3,00 €

Heimatmuseum

Das Möckmühler Heimatmuseum ist seit 1988 in einem Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht.Zur Dauerausstellung gehören die Bereiche Geologie (Versteinerungen, besonders aus dem Muschelkalk) und Frühgeschichte (Grabungsfunde aus Möckmühl und Um­gebung, u.a. ein Bronzeschwert der Urnen­felderzeit und Funde aus der Römerzeit) sind durch zahlreiche Objekte aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert dokumentiert. Anhand von Fotos können Sie die Geschich­te Möckmühls kennen lernen.

Auch Persönlichkeiten sind im Heimat­museum präsent: Im Vordergrund Schillers Schwester Louise Franckh, die von 1805 - 1836 in Möckmühl lebte.

So. 21.7. 14-17 Uhr geöffnet

Eintritt im Wegezoll enthalten

Zum Hauptmenü              

Zur Veranstaltungswahl