Anreise

Anreise

Fahrrad oder Auto

Naviadresse:
Waldheim Lindental

Diepachwiesen 4
70499 Stuttgart

Anfahrt außerhalb Stuttgart-A81, Ausfahrt Stuttgart-Feuerbach

-B 295, Ausfahrt Weilimdorf / Wolfsbusch

-Nach der Ausfahrt von der B295 rechts (Richtung Weilimdorf)

-An der 1. Ampel rechts (Raststatter Straße, nach 400m Landauer Straße)

-nach 300m am Kreisverkehr rechts (Deidesheimer Straße)

-nach 400m, nach einer Brücke über die B295, links dem Wegweiser "Waldheime" folgen

-Ausreichend kostenlose Parkplätze vorhanden 

 

Öffentlicher Nahverkehr

-Von Stuttgart Hauptbahnhof oder Stuttgart-Feuerbach mit der U6 Richtung Gerlingen oder der U13 Richtung Giebel

-Ausstiegshalt für beide Linien: Landauer Straße

-Von der Haltestelle der Schützenhausweg 1,3km zum Waldheim Lindental folgen (der Schützenhausweg beginnt beim U-Bahn Halt neben dem Restaurant Don Giovanni) 

 

 

Eintrittspreise

Eintritt pro Tag:  

Erwachsene: 8 €

Schottisch oder keltisch Gewandete, unter 18, Schüler, Studenten, Anreise mit VVS (Ticketnachweis):     5€

Familien (2 Elternteile und beliebig viele eigene Kinder unter 18)  21 €

Kinder bis 10 Jahre:      frei

Aus organisatorischen Gründen kann man leider keine Karten im Vorverkauf erwerben. Es gibt jedoch ausreichend Tickets an den Eintrittskassen vor Ort.

Highland Games - Olympia für echte Kerle

Es gibt sicherlich gemütlichere Orte auf der Welt als das schottische Hochland. Hohe Berge, raues Klima: Die Highlands sind ein Ort an dem man robust sein muss, um zu überleben. Weder Römer noch Engländer konnten sich hier dauerhaft festsetzen, noch heute durchziehen das Gebiet nur einige wenige gut ausgebaute Straßen. Die frühen Bewohner der Highlands lebten von der Viehzucht und vorwiegend in kleinen Gruppen. Das harte Wetter gab für den Ackerbau nicht viel her.

Aufstieg und Niedergang der Clans

Die weitgehende Isolation der Highlands machte sie über lange Zeit faktisch zu einem gesetzlosen Raum. Daher war das Training im Umgang mit Waffen für die Bewohner Teil des täglichen Lebens. Ändern wollte dies zu Beginn des 12. Jahrhunderts der schottische König Malcom Canmore. Seine Idee: Er übertrug einen Teil seiner Macht auf mehrere ?Highland Clans". Die Clan-Bosse sollten in den für ihn unzugänglichen Gebieten in seinem Sinne bestimmen. Mit den Highland-Clans ergab sich für Canmore aber erstmal ein weiteres Problem. Er brauchte wetterfeste Boten, die seine Befehle als Kuriere an die Clan-Chefs weitergeben konnten. Im Rahmen eines ersten "Highland Gatherings" soll Canmore daher in Braemar ein Rennen über den Berg Craig Choin-
nach veranstaltet haben, um die besten Boten ausfindig zu machen. Mit dem wachsenden Einfluss Englands auf das schottische Königshaus stieg allerdings auch die Furcht einer Revolte der Highland-Clans. Schottischen Männern wurde es daher untersagt, Waffen zu tragen oder mit ihnen zu trainieren.

Entstehung der Highland Games

Ein Ausweg war die Verschiebung des Kampftrainings zu einem sportlichen Wettkampf. Noch heute sieht man vielen Einzeldisziplinen der Highland-Games ihre kriegerische Herkunft an. Andere leiten sich hingegen von Kraftritualen ab, mit denen junge Clan mitglieder oder Gäste dem Rest der Sippe ihre gute Physis bewiesen. Einen wesentlichen Anteil an der heutigen Bekanntheit der Highland-Games hatte ein Besuch von Königin Victoria bei den Spielen in Braemar im Jahr 1848. Beeindruckt von der Tradition der Spiele unterstütze sie diese seitdem und ließ bei Braemar Schloss Balmoral bauen, den Sommersitz der Herrscherfamilie.

Manche Historiker datieren die "Tailteann Games" als einen Vorläufer der Highland-Games aus Irland bis auf das Jahr 1829 v. Chr. zurück. Damit wären die antiken Highland Games deutlich älter als die ersten Olympischen Spiele (776 v. Chr). Ob die Hochlandspiele aber tatsächlich aus den Tailteann Games hervorgingen, ist umstritten.

Aus "www.nachbarsport.de"

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